Wie kann man als Mutter Sport machen

Kochen, putzen, Kinder beschäftigen. Als Mutter fehlt einem häufig die Zeit sich um sich selbst und seinen Körper zu kümmern. Der Haushalt wird nicht weniger und die Kleinen fordern eine ganze Menge Aufmerksamkeit. So bleibt oft auch wenig Zeit um mal ein bisschen Sport zu machen und für das Fitnessstudio ist man am Abend einfach zu müde. Doch auch als Mama muss man nicht auf Sport verzichten und kann sich so auch noch einen kleinen Ausgleich zum Alltag schaffen und ganz nebenbei die Kinder beschäftigen.

Sport treiben, auch als Mutter

  • Joggen
    Besonders mit Babys und Kleinkindern geht das sehr gut, denn diese kann man in einen Kinderwagen setzen und los geht’s. Dies hat den Vorteil, dass Mutter und Kind raus an die frische Luft kommen und man kann angestauten Frust einfach hinter sich lassen, da beim Sport viele Glückshormone ausgeschüttet werden. Joggen ist dann empfehlenswert, wenn sowieso der Mittagsschlaf ansteht oder wenn man etwas einkaufen muss. Statt mit dem Auto zu fahren, kann man kleinere Besorgungen auch bequem im Kinderwagen transportieren.
  • Walken
    Wenn man wenig trainiert ist oder man Probleme mit den Gelenken hat, so kann man statt zu joggen auch walken, also schnell gehen. Dies geht auch mit dem Kind im Tragetuch oder im Kinderwagen.
  • Fahrrad fahren
    Die meisten Kinder lieben es im Anhänger oder auf dem Gepäckträger in einem speziellen Sitz gefahren zu werden. Fahrradfahren ist nicht nur gut für die Ausdauer, auch die Muskeln in den Beinen werden durch das treten trainiert. Anfangs sollte man es jedoch nicht übertreiben, da sonst ein starker Muskelkater auftreten kann. Ideal ist es immer, langsam zu beginnen und sich wöchentlich zu steigern.
  • Schwimmen
    Hat man Zeit und Lust, so ist auch ein Babyschwimmkurs sinnvoll oder ein wöchentlicher Besuch im Freibad. Besonders mit größeren Kindern ist das Freibad ein guter Ort zum trainieren, denn gemeinsam plantschen und um die Wette schwimmen stärkt sämtliche Muskeln im Körper und ist gut für das Herz-Kreislauf-System.

Um Sport zu machen, muss aber nicht zwingend das Haus verlassen.

Sport zu Hause ausüben

Schon mit ganz kleinen Babys können leichte Übungen gemacht werden. Nach der Rückbildung kann man als Mutter zum Beispiel neue Techniken entwickeln um mit dem Baby zu spielen oder es zu beruhigen. So kann man das Baby auf den Arm nehmen und in die Knie gehen und wieder nach oben. Das Baby kann man dabei am Körper oder auch ein wenig von sich gestreckt halten, um Arme und Beine zu trainieren. Eins ehr beliebtes Training ist auch das „Kanga-Training“. Hierbei wird das Baby in einem Tragetuch vor dem Bauch oder bei größeren Kindern, auf dem Rücken der Mutter getragen. Detaillierte Videos sind sinnvoll bei diesem Training und der große Vorteil des Trainings ist, dass die Kinder durch die Nähe zur Mutter zum einen sehr entspannt sind und zum anderen fördert es auch den Gleichgewichtssinn der kleinen durch die verschiedenen Bewegungen, die sich positiv auf das Gleichgewichtsorgan im Innenohr auswirken. Das Training ist daher perfekt für zuhause und man kann es ganz individuell auf seine Bedürfnisse anpassen, ohne sich zu überanstrengen.

Alltägliche Gegenstände und Hausarbeiten nutzen

Neben verschiedenen Sportarten ist der Hausputz auch ideal zum trainieren. Beim Fenster putzen oder auch beim Wischen und Saugen, werden viele Kalorien verbrannt. Um das putzen lustiger zu gestalten, kann man Kniebeugen und andere kleine Übungen mit in den Hausputz einbauen. Auch schnelle Musik oder ein Tanz mit dem Wischer oder Besen sorgen für Abwechslung und ein erfolgreiches Training. Auch der volle Wäschekorb kann als Sportgerät herhalten, indem man ihn mehrmals über dem Kopf hochhebt beispielsweise.

 

Sport zu machen als Mutter ist also gar nicht so schwer und bei vielen Übungen können die Kinder ganz gezielt dabei sein und profitieren ebenso davon.

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